Social Recruiting als Antwort auf den Fachkräftemangel?

Fachkräftemangel. Egal in welcher Branche man guckt, viele Unternehmen haben vakante Stellen und suchen verzweifelt nach qualifiziertem Personal. Wie ist es möglich, am laufenden Band qualifizierte Mitarbeiter zu finden und einen großen Pool an Kandidaten zu haben, um die offenen Stelen steht´s schnellstmöglich zu besetzen. Social Recruiting macht es Möglich.

Was genau ist eigentlich Social Recruiting?
Das Social-Recruiting als Mittel zur Mitarbeitergewinnung wird gerade mit dem Bedeutungsanstieg der sozialen Medien immer wichtiger und birgt hohes Potenzial bei der Besetzung von Stellen. Aber um was geht es dabei eigentlich?
Beim Social Recruiting handelt es sich um die gezielte Möglichkeit über soziale Medien Fachpersonal zu finden. Dies kann auf zweierlei Arten geschehen. Einmal durch das passive Posten von Werbemaßnahmen zur Personalgewinnung sowie andererseits das direkte Anschreiben von interessanten Kandidaten. Werbenden Arbeitgebern bietet die Onlinesuche die schnelle und im Vergleich kosteneffiziente Möglichkeit Mitarbeiterstellenanzeigen zu generieren.

Welche Plattformen sollten Sie nutzen?
Aber welche soziale Plattform eignet sich besonders für die Gewinnung von geeignetem Fachpersonal? Zu den wohl bekanntesten und meist genutzten Onlinediensten gehören Facebook und Instagram, welche weltweit Milliarden an Nutzern aufweisen können. Offizielle Zahlen für das Jahr 2020 gibt es nicht, aber laut einer ARD-/ZDF-Onlinestudie hat das blaue Social Media Urgestein alleine wöchentlich 18 Millionen aktive deutsche Nutzer, knapp vier Millionen weniger als die jüngere Plattform des Facebook-Unternehmens. Instagram, als das jüngere Gesicht von Facebook, zieht besonders Jugendliche und Personen bis 35 Jahren als Zielgruppe an, wohin gegen die Zielgruppe von Facebook, welches seit dem Jahr 2004 online ist, gemeinsam mit der Plattform älter geworden ist.

Neben diesen Plattformen, die das allgemeine Leben der Nutzer mit einschließt, gibt es aber auch bestimmte Portale, die sich auf die berufliche Vernetzung seiner User spezialisiert haben. Zu den Nutzer-stärksten zählen die Netzwerke Xing und LinkedIn, die besonders Geschäftsführende von Unternehmen, Recruiter und Talentscouts sowie insgesamt höher qualifizierte Personen als Mitglieder führen. Laut der ARD-/ZDF-Onlinestudie sind etwa 2,8 Millionen Nutzer in Deutschland wöchentlich auf Xing und LinkedIn unterwegs.

Es zeigt sich also, dass jedes Netzwerk nicht nur unterschiedliche Nutzerinhalte hat, sondern zudem unterschiedliche Zielgruppen anzieht. Nicht jede soziale Plattform eignet sich also für alle Gesuche.

Die Zielgruppe bestimmt die Wahl der Plattform
Die hohen Nutzerzahlen der sozialen Medien überraschen nicht, wenn man sich das Verhältnis der Deutschen zu ihrem Handy anschaut. Blickt man in ein Wartezimmer beim Arzt oder beobachtet man Menschen in den öffentlichen Verkehrsmitteln, hat mindestens jeder Zweite sein Handy in der Hand. Entweder wenden Sie sich Spiele-Apps zu oder scrollen durch die sozialen Medien. Gemessen an den Nutzerzahlen zeigt sich zudem, dass nahezu jeder 5. Deutsche (dabei nicht ausgeklammert ist die Altersstruktur) aktiv in den sozialen Medien unterwegs ist. Im Vergleich, wer guckt aktiv auf Jobbörsen? In den meisten Fällen sind es arbeitslose Personen sowie unzufriedene Arbeitnehmer, die gezielt auf Stellenbörsen nach neuen beruflichen Chancen forschen. Unternehmen dagegen suchen meist Arbeitnehmer, die qualifiziert und motiviert sind oder sich gezielt beruflich weiterentwickeln wollen.

Welche Plattform ist also die richtige für die Mitarbeitergewinnung?
Beim Social Media Recruiting ist die Wahl der richtigen Plattform damit entscheidend für den Erfolg des werbenden Arbeitgebers. Hinter allem stecken zwei Fragen: wen möchte ich einstellen und in welcher Branche bin ich tätig.

Instagram würde sich etwa bestens für eine Firma oder ein Unternehmen eignen, die breit gestreut qualifizierten Nachwuchs anwerben möchte. Praktisch jeder mögliche Kandidat ist über die sozialen Medien erreichbar – die Frage ist nur wie.
Ein passendes Beispiel für etwa passive Werbeanzeigen bei Instagram, bietet etwa der Account @boschkarriere, welcher durch ein gezieltes Marketingvorgehen die berufliche Vielfalt im Unternehmen zeigt. Bei der #BoschInstaTakeover-Aktion werden unterschiedliche Karrierelaufbahnen vorgestellt. Ansprechpartner für einzelne Karrierezweige werden präsentiert, um so die Distanz zwischen dem möglichen Arbeitnehmer und –geber zu schmälern. Der Kontakt ist dann nur noch einen Klick entfernt, denn der potenzielle Arbeitgeber hat geschafft, was er sich bei der Personalgewinnung wünscht: die Aufmerksamkeit des potenziellen Mitarbeiters zu bekommen.
Wer also etwa innerhalb von 30 Tagen qualifizierte Mitarbeitende finden möchte, kann mit den Social Media Recruiting schnelle Erfolge sammeln.

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